Cyriakusgemeinde

Evangelisch in Rödelheim

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Durchkreuzt – Gottesdienst zu Karfreitag

2. April 2021
Erwachsene
Gottesdienst

Vorbereitung

Heute ist ein stiller Feiertag – als wären die Tage in den letzten Monaten nicht schon still genug gewesen. Stattdessen breitet sich das Gefühl aus, dass alle Pläne in diesem Jahr durchkreuzt wurden.

Wer in diesen Tagen Pläne machen muss, der hat inzwischen gelernt, dass nichts mehr planbar ist. Stattdessen bleibt immer wieder der Versuch einen Schritt nach vorne zu gehen – und ganz oft die Erfahrung, gegen eine Mauer zu stoßen.

In der heutigen Andacht gehen wir auf die Suche nach diesen Barrieren – im Evangelium zum Karfreitag ebenso wie in unseren Tagen.

Anfangen

Wir beginnen unseren Weg im Namen Gottes, dem Schöpfer allen Lebens,
im Namen Jesu Christi, der heute die Grenze des Todes erfahren hat,
und im Namen des Heiligen Geistes, Kraft, die uns bewegt.
Amen.

Psalm 22,2-12

Verlassen – ein Dialog mit Psalm 22

2Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

Wie sehr sehne ich mich in diesen Tagen nach deiner helfenden Hand, Gott.
Ich könnte schreiben, bei allem Leid der Welt,
wo die ganze Erde im Joch der Pandemie gefangen ist,
wo deine Schöpfung unter der Gier der Menschheit ächzt.

3Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht,
und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.

Wo ist der Rufer, der auf dich baut?
Wo ein lauter Schrei der das Vertrauen ganz auf dich setzt?

4Aber du bist heilig,
der du thronst über den Lobgesängen Israels.

Wärst du doch manchmal nicht so heilig.
Denn die Menschen verachten alles, was sich abgrenzt.
Alles, was nach Macht aussieht weisen sie von sich.

5Unsere Väter hofften auf dich;
und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.
6Zu dir schrien sie und wurden errettet,
sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.

Ach die Mütter und Väter…
Hatten sie noch einen anderen Zugang zum Leid?
Drehte sich bei ihnen noch nicht alles um das eigene Ego?
War die Selbstüberschätzung noch nicht so verbreitet, wie in unseren Tagen?

7Ich aber bin ein
Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.

Ich war stark – stärker als alle irdischen Mächte.
Doch dann zeigte mir die Schöpfung ihre Grenzen.
Ich frage nach der Schuld und ich suche die Verantwortung.
Doch je mehr ich suche, desto weniger bleibt von mir kleinem Wurm.

8Alle, die mich sehen, verspotten mich,
sperren das Maul auf und schütteln den Kopf:
9»Er klage es dem Herrn, der helfe ihm heraus
und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.«

Ach wie gut kenne ich diesen Spott!
Er ruft nach Gott, anstatt sich selbst zu helfen.
Wenn Gott doch wenigstens eine Erklärung hätte,
für alles Scheitern, alles Leid und alle Verzweiflung.

11Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an,
du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an.
12Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;
denn es ist hier kein Helfer.

In meiner Klage erkenne ich, wie ich geschaffen bin.
Ich brauche dich Gott, wo Angst und Furcht meine Schritte lähmen.
Ich brauche dich, wo Menschenrat zur Torheit wird.
Ich brauche dich! – Hilf!

Amen.

Mein Gott – Warum?

Ganz still beginnt die Vertonung Mendelssohns von Psalm 22. Ein leiser klagender Tenor ruft zu Gott, aber seine Kraft ist dahin. Es bleibt nur ein ganz leises „Mein Gott, warum hast du mich verlassen.“
Diese Worte aus dem 22. Psalm waren unter den letzten Worten Jesu am Kreuz. Nehmen wir uns also etwas Zeit und lassen die Klage mit den wunderbaren Tönen Mendelssohns auf uns wirken. Mendelssohn gelingt dabei ganz wunderbar die Wendung hin zur Hoffnung, die der Psalm in sich trägt. Denn wer klagt, kann hoffen.
Sie finden eine Vertonung hier: https://youtu.be/ZuJIopSzDFM.

Der Weg Jesu – Wahrer Mensch und Wahrer Gott

Wir erinnern uns an das Leben Jesu. Er konnte Menschen begeistern. Sein Traum von einer gerechteren Welt wurde zum Traum vieler Menschen. Seine Zuneigung machte viele gesund an Körper und Seele. Seine Art, die Wahrheit zu sagen, regte viele auf, die bisher an der Macht waren.

Der Lebensweg Jesu war ein rauer Weg. Aber bei jedem Schritt war er sicher: Gott trägt mich auf diesem Weg. Und so konnte er zu Gott Vater sagen. Die Dogmatiker sagen: Jesus war wahrer Mensch und wahrer Gott. Jesus wirkt auf die Menschen seiner Zeit, wie er auch heute noch wirkt. Sein Sinn für die Möglichkeiten des Seins waren und sind einzigartig. Sorget euch nicht, sagt er – Gott wird euren Tag begleiten und such mit dem nötigen ausrüsten.

Fürchtet nicht Krankheit, nicht Armut, nicht Gewalten und Mächte, nicht einmal den Tod. Jesus kann dies sagen, weil Gott ihm stets beistand – von dem Moment an, als Gott bei der Taufe Jesu im Heiligen Geist herabfuhr und seine Stimme sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn.“

Doch dann auf einmal diese neue Erfahrung der Furcht. Jesus fürchtet um sein Leben. Er zieht sich zurück in einen Garten. Betet. Hofft auf die Unterstützung seiner Freunde. Ruft zu Gott: Lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Doch eine Antwort bleibt aus. Auf einmal kein Wunder. Jesus wird festgenommen, gefoltert, verspottet und zum Tod verurteilt.

Für viele ist der Hoffnungsträger damit gescheitert. Begeisterung schlägt in Hass und Wut um. Dem Weg Jesu stellt sich ein anderer Weg in den Weg. Es ist der Weg zum Kreuz.

Kreuz_auf_Bibel

Was hast du verbrochen?

In einem Lied von Joahnn Crüger aus dem 17. Jahrhundert kommt diese Frage zur Sprache. Wieder hören wir das Warum. Warum muss Jesus diesen Weg zum Kreuz gehen. Diese Frage hat die Menschen über Jahrhunderte begleitet. Anselm von Canterbury schrieb im 11. Jahrhundert die eigentliche Vorlage für dieses zeitlose Lied.

EG 81: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen?

1Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen,
dass man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?
Was ist die Schuld, in was für Missetaten
bist du geraten?

2Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet,
ins Angesicht geschlagen und verhöhnet,
du wirst mit Essig und mit Gall getränket,
ans Kreuz gehenket.

https://youtu.be/6AZcNLsf4H4

Das Lied rührt mich an, weil ich es allen leidenden Menschen dieser Erde zusingen will. Herzliebste Schwester, was hast du verbrochen?

Ich spüre, dass ich mit dem Aufrechnen von Schuld, das in den weiteren Strophen zum Vorschein kommt, wenig anfangen kann. Stattdessen spüre ich mit Jesus diese tiefe Gottesferne, die ihn schon im Garten Gethsemane ereilte, als ihm Furcht und bange wurde und die ihn auch am Kreuz nicht loslässt.

Das Evangelium wahrnehmen

Und so will ich genau hinschauen und den Passionsbericht wirken lassen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie den Bericht aus dem Matthäusevangelium. Er steht im 27. Kapitel, die Verse 33-54.

Wenn Sie mehr Zeit haben, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, diesen Text musikalisch zu erleben. Für mich gehört die Matthäuspassion zu Karfreitag dazu. Der Code am rechten Rand führt Sie zu einer gelungenen Aufnahme dieses großartigen Werks. Sie können die Andacht an dieser Stelle unterbrechen und später weiterlesen.

https://youtu.be/ZwVW1ttVhuQ

Matthäusevangelium 27,33-50

33Und als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte, 34gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und da er’s schmeckte, wollte er nicht trinken.
35Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum. 36 Und sie saßen da und bewachten ihn. 37Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König.
38Da wurden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. 39Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe 40und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz! 41Desgleichen spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: 42Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Er ist der König von Israel, er steige nun herab vom Kreuz. Dann wollen wir an ihn glauben. 43Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. 44Desgleichen schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.
45Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
47Einige aber, die da standen, als sie das hörten, sprachen sie: Der ruft nach Elia.
48Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken. 49Die andern aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihm helfe! 50Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.

Gottes waghalsiger Plan durchkreuzt sich selbst

Wie ein Mahnmal steht da das Kreuz Jesu. Es ist Zeichen für alle Versuche, Gottes waghalsigen Plan, ganz Mensch und ganz Gott zu sein, zu durchkreuzen. Matthäus stellt diese Kräfte sehr treffend dar.

Da sind die Römer, die ihre militärische Macht festigen wollen. Ein König der Juden würde die Macht des Kaisers schwächen, denn der Kaiser duldet niemanden neben sich. Auch wenn Pilatus im Verhör keine Schuld an Jesus findet, bedeutet ein König des besetzten Gebiets Kritik an der Allmachtstellung des Kaisers.

Welche Machtstrukturen würde Jesus heute wohl durchkreuzen? Und wie würden sie einen wie Jesus durchkreuzen?

Da sind die Mächtigen der Religion. Sie sehen durch Jesus gängige Praxis in Frage gestellt. Jesus war hier vielleicht am ehesten selbst ein Durchkreuzer der Traditionen. Kein Kommerz mehr mit der Religion.

Wo würde Jesus heute unsere Religion kritisieren? Ich bin mir sicher, er würde unter dem Vertrauensabbruch leiden, den viele Mächtige in der Kirche ausgelöst haben. Er würde denen nachgehen, die mit der Herde der Gemeinde gebrochen haben. Und er würde um jeden Menschen trauern, der unter der Kirche zu leiden hat, insbesondere wo die Kirche sich durch schrecklichen Gewalt an schutzbedürftigen Kindern schuldig gemacht hat. Wo weggesehen wurde, ohne für die Schwachen das Wort zu ergreifen.

Da sind die Enttäuschten unter denen, die sich nach Veränderung sehnen. Sie hatten auf Jesus gesetzt, wollten aber radikale äußerliche Veränderungen. Jesus schlägt diesen populistischen Weg nicht ein.

Würde Jesus heute mit seinem Ruf nach einer Gottesbeziehung gehört? Denn das machte Jesu Reden aus: Dass er im Leben voll auf die Zukunft vertraute und in seinem Dasein Gottes schöperischer Kraft Raum einräumte.

Jesus lässt sich nicht instrumentalisieren und rutscht zugleich mit jedem Schritt seines Daseins tiefer in die Einschränkungen des Lebens. Um ganz Mensch zu sein, muss Jesus die Potentialität seines Daseins einschränken.

Und in diesem Moment entfernt sich Jesus von sich selbst. Sein Leben bekommt die Gottesfinsternis zu spüren, die auch bei vielen von uns nicht unbekannt ist. Gott wird zum fernen, zum abstrakten Gott, weil das Dasein so viele Potentiale durchkreuzt hat.

In der Corona-Zeit konnten wir diese Beschränkung immer wieder spüren. Bei ganz profanen Dingen wie dem Urlaub war sie offensichtlich. Der gerade Weg in den Urlaub bleibt versperrt. Die alltäglichen Dinge, der Restaurantbesuch oder der Einkauf bleiben versperrt. Lernen in der Schule und der Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern bleibt versperrt. Familienfeiern, Geburtstage, Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten – auch sie bleiben versperrt.

Dem geraden Weg von Gesundheit, Erfolg und Fortschritt stellt sich etwas in den Weg, das viele von uns nicht kannten: Furcht, Angst, Sorge und Verlust. Auf einmal ist es nicht mehr selbstverständlich, dass alle Menschen um uns herum gesund bleiben. Auf einmal ist das Leben insgesamt zerbrechlich geworden.

Was wurde in eurem Leben im letzten Jahr durchkreuzt?

Jesus am Kreuz

Jesus spürt die Gottesfinsternis am Kreuz so intensiv wie nie zuvor. Er schreit den Klagepsalm heraus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Jetzt wird klar: Gott hat sich von sich selbst entfernt. Auch für Jesus ergibt all das Leid keinen Sinn. Stattdessen fühlt er sich elend und verlassen.

Where you there

1Were you there, when they crucified the Lord? (2*)
Oh! Sometimes it causes me to tremble, tremble, tremble.
Were you there, when they crucified the Lord?
2Were you there, when they nailed Him to the tree?
3Were you there, when they laid Him in the tomb?

https://youtu.be/fpSScICWJ9M

Warst du da, als sie meinen Gott kreuzigten?
Manchmal lässt es mich jetzt noch erschauern.
Warst du da, als sie ihn an das Holz nagelten?
Manchmal lässt es mich jetzt noch erschauern.
Warst du da, als sie ihn ins Grab legten?
Manchmal lässt es mich jetzt noch erschauern.

Noch einmal Jesus am Kreuz

Lukas, ein anderer, der von Jesu Tod berichtet, schreibt „Vater, in deine Hände gebe ich mein Leben.“ Trotz aller Verzweiflung ist im letzten Wort Jesu ein tiefes Vertrauen. Da ist ein Gott, unsichtbar, nicht zu erspüren, fern und unerreichbar. Doch selbst dann hält er das Leben in seiner Hand.

Und Lukas erzählt noch mehr: Bei Jesus sind zwei Verbrecher, die auch gekreuzigt werden. Einer von ihnen schüttet Jesus sein Herz aus und bittet ihn um Hilfe. Und in dieser ausweglosen Situation sagt Jesus: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ Inmitten des Schmerzes ist sich Jesus sicher: Das Leben geht verwandelt weiter. Das Kreuz ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines von Gott getragenen Lebens.

In dieser Hoffnung stirbt Jesus.

Hoffnung im Kreuz

Wenn ich das Kreuz aufstelle, dann zeigt ein Ende nach oben in den Himmel. Hinter der Kreuzung, nachdem alles Leid, aller Schmerz und alle Angst meinen Lebensweg durchkreuzt hat, führt der Weg weiter in die unendliche Freiheit. Auf einmal scheint wieder etwas möglich zu sein.

Wann das sein wird? Ich weiß es nicht. Denn wahrscheinlich spielt Zeit nach der Kreuzung keine Rolle mehr. Deshalb beginnt es für Jesus jetzt in diesem Augenblick.

Was es sein wird? Auch das weiß ich nicht. Aber wenn ich auf das Kreuz schaue, dann spüre ich, wie auf einmal wieder so vieles möglich wird.

Ich schaue auf das Kreuz und finde neue Hoffnung für alles, was im letzten Jahr durchkreuzt wurde.

Ein eigenes Gebet

Kurz vor seinem Tod wendet sich Jesus an Gott: „Vater, in deine Hände gebe ich mein Leben.“ Vielleicht liegt das Geheimnis darin, alle Enttäuschung, alle Angst, allen Schmerz und alle Trauer am Kreuzungspunkt des Kreuzes Gott anzuvertrauen.

Wenn Sie mit mehreren auf dem Weg des Kreuzes unterwegs sind, dann erzählen Sie sich davon und vertrauen Sie beim Erzählen darauf, dass Gott all das in seinen Händen halten kann.

Was kann es für ein schöneres Gebet geben. Sie können das Gebet an dieser Stelle beenden oder noch ein Vaterunser anschließen.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Segen erfahren

https://youtu.be/LLSVXKbo3kI

Der Frieden der Erde sei mit Dir,
der Frieden des Himmels auch;
Der Frieden der Flüsse sei mit dir,
der Frieden der Meere auch.
Tiefer Friede falle über dich;
Gottes Friede wachse in dir