Cyriakusgemeinde

Evangelisch in Rödelheim

Free-Photos auf Pixabay

Glauben und Resilienz?

17. Juli 2021
Erwachsene
Gottesdienst

Wer kennt es nicht: Da müht man sich nach Kräften ab, will Gutes tun und scheitert doch immer wieder. Nach dem ersten hinfallen ist das Aufstehen noch leicht, beim zweiten braucht es schon einen, der einem wieder auf die Beine hilft, beim dritten mal bleibt man sitzen und spürt, wie kräftezehrend alles Bemühen doch war. Mit modernen Worten: Es braucht schon eine große Portion von Resilienz, um hier weiter zu bestehen.

So ähnlich ging es Elias – mit allen Kräften setzte er sich ein, doch der Erfolg blieb aus. Und so erfährt er immer wieder Momente, an denen er kaum noch kann. Und er erlebt Situationen, in denen sich die Welt auch gegen ihn und das ganze Land zu wenden scheint. Dürre Wüstentage zwingen das ganze Volk in eine Geduldsprobe. Das wunderbare bei Elias war: gerade in solchen Momenten fand er immer wieder Kraft. Er zeigte eine ganz besondere Resilienz, weshalb er mir gerade in Momenten der Kraftlosigkeit so nahe ist.

Der Predigttext für den 18. Juli entführt uns in das Haus einer mittellosen Witwe, die zu Dürrezeiten selbst nicht mehr genug zum Überleben hat. Auch hier findet Elias Kraft, um anderen Menschen wieder Mut und Kraft zu geben.

Im Gottesdienst am 18. Juli um 10:00 Uhr lädt Pfr. Till Schümmer ein, Wüstenorte im eigenen Leben zu entdecken – sei es im Privaten, in der Kirchengemeinde oder im öffentlichen Leben. Gemeinsam mit ihnen wird er darüber nachdenken, was an diesen Orten Kraft gibt, immer wieder aufzustehen.